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Die Mebold-Orgel 2006 (II/33)
Veni Creator Spiritus

Am Pfingstsonntag, 8. Juni 2014, spielte Nils-Ole Kraft ein Konzert mit französischer Orgelmusik zum Thema Veni Creator Spiritus.

Weitere Information

Konzert: Romantische Welten

Am 31. Mai 2013 spielte Nils-Ole Krafft in der Reihe tart-orte ein Orgelkonzert mit Werken von Mendelssohn, Brahms, Franck und Reger.

Berichte über die Orgel in den Medien


Rund 8000 Klangkombinationen
Bericht des Wiesbadener Tagblattes vom 6.12. 2007 über die Orgel in der adventlichen Reihe „Schatzkästlein"

Wie schön leuchtet der Morgenstern
Bericht des Idsteiner Anzeiger vom 26.1. 2006 von der Weihe der neuen Orgel und dem Auftaktkonzert der Orgel-Konzertreihe

Variationen auf portugiesischen Pfeifen
Die FAZ Rhein-Main berichtete am 19.1.2006 vor der Einweihung der Orgel über ein Interview mit Franz Fink.
Neben dem Bild war zu lesen:
Sechs Tonnen Gewicht, 33 Register: Am Sonntag wird die Mebold-Orgel in Idstein geweiht. Finanziert hat das rund 300000 Euro teure Instrument die Gemeinde aus eigener Kraft.

Neue klassische Orgel mit 1888 Pfeifen
Bericht der Idsteiner Zeitung vom 8.11. 2005 über die neue Orgel

Bilder vom Orgelbau

Im Jahr 2005 konnten die Gemeindemitglieder den Fortschritt beim Aufbau der neuen Orgel miterleben. Peu à peu wurden einzelne Bauteile angeliefert und montiert.
Eine Bildergalerie dokumentiert den Aufbau.

Weitere Fotos gibt es vom Besuch einer Gruppe der Gemeinde bei der Orgelbaufirma Mebold in Siegen.

Die Mebold-Orgel - 2006, II/33


 

Am 22. Januar 2006 wurde die neue Orgel feierlich eingeweiht.

Sie wurde geschaffen von der Firma Orgelbau Mebold, einem Familienbetrieb in Siegen.

 

Das Instrument verfügt insgesamt über 33 Register auf zwei Manualen und dem Fußpedal sowie 1888 Pfeifen. Für das Gehäuse wurden zehn Kubikmeter Eiche verbaut. Stilistisch kann eine gewaltige Spannbreite abgedeckt werden: Barocke Klänge lassen sich ebenso erzeugen wie die satten Vorgaben romantischer Klassiker. Die Mebold-Orgel besticht durch eine unaufdringliche Brillanz, ohne mit schneidend-agressiven Tönen zu erschrecken. Sie hat Durchsetzungsvermögen und klingt niemals schwach oder willenlos.

 

Die Orgel bereichert die Gottesdienste, meist gespielt von Kantor Franz Fink, der zum Auszug oft ein Literaturstück spielt, zum Beispiel am 23. Juni 2013 nach dem Gottesdienst vor den Ferien mit dem Chor St. Martin das Praeludium in e-Moll von Nikolaus Bruhns.

Disposition


Elektronische Setzeranlage (8000 Kombinationen)

I. Hauptwerk C-a³   I. Schwellwerk C-a³   Pedal C-c¹ 
Principal 16'  Bourdon 8'  Contrabass 32' 
Principal 8'  Salicional 8'  Principalbass 16' 
Gamba 8'  Voix Celeste 8'  Subbass 16' 
Holzflöte 8'  Principal 4'  Gedacktbass 8' 
Gedackt 8'  Traversflöte 4'  Octavbass 8' 
Octave 4'  Nasard 2 2/3'  Choralbass 4' 
Spitzflöte 4'  Hohlflöte 2'  Posaunenbass 16' 
Quinte 2 2/3'  Terz 1 3/5'  Trompetbass 8' 
Superoctave 2'  Quinte 1 1/3'  I - P 
Mixtur IV 1 1/3'  Sifflöte 1'  II - P 
Trompete 8'  Plein Jeu III-IV 2'   
Vox Humana 8' [vb.]  Trompette harmonique 8'   
Tremulant  Basson-Hautbois 8'   
II - I   Tremulant   
  Sub II - II    

 

Einen besonderen Gag verliehen die Orgelbauer dem Instrument für St. Martin mit dem Martinsgans-Quietschen, einer versteckten „Fähigkeit" der Orgel, die sie bis zur Einweihung geheimgehalten hatten.

 

Die Finanzierung


Die Kosten für die Mebold-Orgel (380 000 Euro) hat die Gemeinde St. Martin selbst aufgebracht. Ermöglich wurde dies durch Spenden und vor allem durch viel ehrenamtliches Engagement im Förderkreis, der im November 1989 gegründet wurde.

Vorgänger: Die Walcker-Orgel


Bis zum Umbau des Kircheninnenraums 2003 wurde auf einer mechanischen 

Orgel der Fa. Walcker aus dem Jahre 1974 zum Lobe Gottes gespielt.

Orgelkonzerte


Am Tag der Einweihung spielte Dan Zerfaß (Kantor am Dom zu Worms) das erste Festkonzert, es folgten Michael Loos (Hadamar), dann aus Idstein Carsten Koch, Bjanka Ehry und Helga Lebertz und aus München Graham Waterhouse, der eine neue Komposition für Orgel und Cembalo mitbrachte, "Reflections". Auch das Chorkonzert (Magnificat von John Rutter) stellte die Orgel heraus. Im November brachte die Mädchenkantorei, geleitet von Markus Melchiori und begleitet von Markus Eichenlaub, „Klänge aus dem Dom" zu Limburg.

 

Im Jahr 2007 konzertierte Christian Schmitt (Worms und Frankfurt, Dozent an der HfMDK). Die Orgel spielte eine besondere Rolle in einer Geistlichen Abendmusik mit Werken von Arvo Pärt.

 

Zu Beginn des Jahres 2008 spielte Graham Waterhouse im Gottesdienst und einer anschließenden Martinee. Am 14. November konzertierten Giora Feidman, der bereits legendäre Klarinettist, und Matthias Eisenberg.

 

Am 18. Januar 2009 spielte Bjanka Ehry eine Orgelmatinee zugunsten der Matthäuspassion. Am 30. August und am 4. Oktober 2009 spielte Bjanky Ehry ihr Programm für das A-Examen, Werke von Bruhns, Messiaen, Bach, Schumann und Reger.

 

Am 29. Mai 2010 spielte Gerd Amelung im Programm des Ensembles La Moresca. Der holländische Organist Willem Hörmann stellte am 14. August 2010 in einem Benefizkonzert für die africa action Werke von Kerckhoven, Guilmant, Telemann und Hakim vor. Am 6. Oktober 2010 spielte der bedeutende finnische Organist Kalevi Kiviniemi Französische Orgelsinfonik, Werke von Balbastre, Widor, Boëllmann, Cochereau, Liszt, Guilmant, sowie Improvisation.

 

Am 30. Oktober 2011 stellte Franz Fink im Konzert das Register Vox celerium vor, die Vox humana wurde benannt nach Annethee und Dieter Schnell.

 

Am 14. April 2013 spielte gab es Musik mit Graham Waterhouse, darunter die Uraufführung von "in nomine for cello solo". Am 31. Mai 2013 spielte Nils-Ole Krafft in der Reihe tart-orte ein Orgelkonzert mit Werken von Mendelssohn, Brahms, Franck und Reger, darunter die 1. Orgelsonate von Mendelssohn und Regers Herr, straf mich nicht in deinem Zorn.