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Chor St. Martin und Martinis 2007, Musik von Arvo Pärt
Programm

Eric Whitacre (1970)
Lux Aurumque (2000)

Jan Sandström (1954)
Es ist ein Ros entsprungen für einen vierstimmigen und einen achtstimmigen Chor (1990)

Morten Lauridsen (1934)
O Magnum Mysterium (1994)

Jean Langlais (1907–1991)
Chant de Paix  aus: Neuf Pièces pour Grand Orgue

Andrew Carter (1931)
Rejoice in the Lord alway (2001)

Knut Nystedt (1915)
Immortal Bach für fünf vierstimmige Chöre (1988)

Charles Tournemire (1870–1939)
In Festo Ss. Trinitatis Op. 57, No. 1 aus: L’Orgue Mystique

Arvo Pärt (1935)
Da pacem domine (2004)

Samuel Barber (1910–1981)
Agnus Dei (1938/1967)

Graham Waterhouse (1962)
Halleluja St. Martin (2012, UA)

Jan Sandström
Sanctus (1993)

Arvo Pärt
Salve Regina für Chor und Orgel (2001)

John Rutter (1945)
A Clare Benediction

Franz Biebl (1906–2001)
Ave Maria für einen dreistimmigen und einen vierstimmigen großen Chor (1964)

Vorbereitung

Der Chor St. Martin wird von Janina Moeller durch Stimmbildung vorbereitet, jede Stimmgruppe probt eine halbe Stunde vor Beginn der Probe. Beide Chöre trafen sich zu einem intensiven Chorwochende am 28./29. April, bei dem erstmals das Werk von Nystedt für fünf vierstimmige Chorgruppen ausprobiert werden konnte.

Chorwochenende, Gruppe 4
Schon gewusst?

„Wie mit einem akustischen Heiligenschein“ umgibt in Jan Sandströms Fassung ein achtstimmiger Summchor das Lied Es ist ein Ros entsprungen von Praetorius. (Wikipedia Hauptseite, Weihachten 25. Dezember 2011)

... Der Komponist Samuel Barber bearbeitete 1967 sein Adagio for Strings zu einer viel­stimmigen Chorkomposition Agnus Dei (Lamm Gottes). (9. Mai 2012)

Eric Whitacre realisierte seine Komposition Lux Aurumque durch einen virtuellen Chor von 185 Choristen aus zwölf Ländern. (12. Juni 2012)

Lux Aurumque

Am 3. Juni fand das Chorkonzert 2012 von Chor St. Martin und Martinis statt. Anders als in den Vorjahren wurde nicht ein einzelnes bedeutendes Werk vorgestellt, sondern eine Vielfalt geistlicher Chormusik des 20. und 21. Jahrhunderts, Werke von Samuel Barber, Franz Biebl, Andrew Carter, Morten Lauridsen, Knut Nystedt, Arvo Pärt, John Rutter, Jan Sandström, Graham Waterhouse und Eric Whitacre, die teils von einem der Chöre, teils gemeinsam gesungen wurden. Organistin war Bjanka Ehry, die die Chöre begleitete und Orgelstücke von Langlais und Tournemire spielte.

 

Die Komponisten aus vielen Ländern schrieben Werke, die für den Gottesdienst gedacht oder geeignet sind, und bauten in verschiedener Weise auf der Tradition auf. Barber, Biebl, Lauridsen, Pärt und Whitacre vertonten Texte in der weltweit gültigen Sprache Latein. Sie vertonten regelmäßig wiederkehrende Teile der Messe (Halleluja, Sanctus, Agnus Dei), Gesänge zum Kirchenjahr (O Magnum Mysterium), Marienlieder (Salve Regina, Ave Maria) und freie Dichtung (Lux Aurumque). Nystedt und Sandström bezogen frühere Kompositionen von Bach und Praetorius in deutscher Sprache in ihre Werke ein

 

Barbers Agnus Dei sangen die Chöre bereits am Karfreitag 2010 und erneut 2012, der Chor OREYA eröffnete 2008 mit dem anspruchsvollen Werk seine zweite Programmhälfte, Musik der Welt. Pärts Salve Regina und Da pacem Domine waren in einer Geistlichen Abendmusik mit Werken des Komponisten 2007 zu hören, Lauridsens O Magnum Mysterium im Weihnachtshochamt 2011. Mit Es ist ein Ros entsprungen von Sandström/Praetorius begann die Christmette 2011.

Jan Sandström: Es ist ein Ros entsprungen

Jan Sandström tauchte in seiner Fassung von Es ist ein Ros entsprungen den vierstimmigen Satz des alten geheimnisvollen Weihnachtsliedes von Praetorius in einen achtstimmigen Summchor.

Eric Whitacre: Lux Aurumque

Lux Aurumque (Licht und Gold) von Eric Whitacre ist eine vielstimmige Musik zur Geburt des Kindes, die himmlisches Licht und Engelsmusik in Klänge umsetzt. Das Stück wurde berühmt durch das Video auf YouTube, in dem der Komponist einen virtuellen Chor von 185 Sängerinnen und Sängern aus zwölf Ländern leitet, die ihre Einzelstimmen zu Verfügung gestellt hatten.

 

Chorwochenende, Franz Fink und Gruppe 3
Martinis

Der Kammerchor Martinis, der überwiegend aus Jugendlichen besteht, singt allein einige Werke aus seinem Repertoire, Rejoice in the Lord (Freue dich in dem Herrn) von Carter auf einen Text aus dem Philipperbrief, O magnum mysterium (O großes Geheimnis) von Lauridsen, eine weihnachtliche Betrachtung, die von den Tieren an der Krippe ausgeht, Da pacem domine (Gib Frieden, Herr) von Pärt, Sanctus von Sandström, und den Segen A Clare Benediction von Rutter.

 

Martinis in der Generalprobe, 2. Juni 2012

Im Ave Maria von Franz Biebl für zwei Chöre singen sie den dreistimmigen Oberchor. Der Chor St. Martin singt allein die Uraufführung von Halleluja St. Martin, das Graham Waterhouse 2012 eigens für die Gemeinde zum Einsatz im Gottesdienst komponierte, als Anruf vor der Lesung des Evangeliums.

Samuel Barber: Agnus Dei

Samuel Barber bearbeitete sein berühmtes "Adagio for Strings", das 1938 unter Toscanini uraufgeführt wurde, 1967 für achtstimmigen Chor als Agnus Dei (Lamm Gottes). Während das Adagio mit Trauer, Liebe und Leidenschaft verbunden wird, tritt in der Bearbeitung seine spirituelle Komponente zutage. Der Anruf "Lamm Gottes ... gib uns Frieden" kommt intensiv zum Ausdruck.

Knut Nystedt: Immortal Bach

Immortal Bach (Unsterblicher Bach) von Nystedt ist die Bearbeitung eines Liedanfangs aus Bachs Gesangbuch für Schemelli, "Komm, süßer Tod". Nystedt lässt die beiden Anfangszeilen zunächst vierstimmig a cappella vortragen, dann singen fünf vierstimmige Chöre diese Musik gleichzeitig in verschieden gedehntem Tempo, es entstehen sphärische Klänge.

Konzert

Chor St. Martin und Martinis (vorne), Franz Biebl: Ave Maria