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Kalevi Kiviniemi



Kalevi Kiviniemi

Mittwoch, 6. Oktober 2010, 19 Uhr

Claude Balbastre (1724–1799)
Grand jeu
Thème et variations

Charles-Marie Widor (1844–1937)
Andante sostenuto (aus Symphonie gothique, op. 70, 1894)

Léon Boëllmann (1862–1897)
Toccata (aus Suite gothique)

Pierre Cochereau (1924–1984)
Suite française: Kyrie • Offertoire • Fugue • Cromorne en taille • Tambourin • Flûtes • Grand jeu

Franz Liszt (1811–1886)
Études de Concert Nr. 3 Des-Dur, Transkr. K. Kiviniemi

Alexandre Guilmant (1837–1911)
Invocation, op. 18 Nr. 3

Pierre Cochereau
Scherzo symphonique (1974)

Kalevi Kiviniemi (* 1958)
Improvisation

Kath. Pfarrkirche St. Martin
Wiesbadener Str. 21, Idstein

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Kalevi Kiviniemi

Am Mittwoch, 6. Oktober 2010, 19:00 Uhr, spielte der finnische Konzertorganist Kalevi Kiviniemi auf der Mebold-Orgel (2006) in St. Martin, Idstein.

 

Kiviniemi, geboren 1958, ist vor allem für seine Interpretation finnischer und französischer Orgelmusik und für seine Improvisationskunst bekannt. Er hat Orgelmusik aller Epochen auf Instrumenten der jeweiligen Zeit eingespielt, zum Beispiel Renaissance-Tänze auf der Orgel der Schlosskirche in Schmalkalden, italienische Orgelmusik auf der Serassi-Orgel von San Biagio in Caprino Bergamasco, das gesamte Orgelwerk von Jean Sibelius auf der Walcker-Orgel der Stadtkirche in Winterthur, französische Orgelmusik auf der Cavaillé-Coll-Orgel von St-Ouen in Rouen.

Französische Orgelsinfonik und Improvisation

Ein Schwerpunkt seines Programms war französische Orgelsinfonik, komponiert von Organisten der Cavaillé-Coll-Orgeln bedeutender Kirchen in Paris. Er spielte Werke von Claude Balbastre, Charles-Marie Widor, Léon Boëllmann, Pierre Cochereau, Franz Liszt, Alexandre Guilmant, Improvisation und zahlreiche Zugaben für das Publikum, das von seinem Klangsinn und seiner souveränen Virtuosität begeistert war.

Alle Register

Er zog alle Register der Orgel, die er erst am Vortag kennengelernt hatte und bis zum Konzert fast pausenlos spielte. Im ersten Stück, Grand Jeu von Balbastre, versetzte er die Zuhörer in die Kathedrale Notre Dame, die folgenden filigranen Variationen des Komponisten begannen wie Pfeifen und Trommeln. In einfallsreichen Improvisationen entlockte Kiviniemi der Orgel orchestrale Klangmixturen.

Kalevi Kiviniemi an der Mebold-Orgel von St. Martin Idstein, 6. Oktober 2010
Weitere Stationen von Kiviniemis Herbstreise waren die Laurenskerk in Rotterdam, das Internationale Düsseldorfer Orgelfestival, die Wuppertaler Orgeltage und der XII. Internationalen Orgelherbst in Straelen. Das Abschlusskonzert der Wuppertaler Orgeltage wurde in der Westdeutschen Zeitung am 6. Oktober 2010 besprochen: Kalevi Kiviniemi spielt Barockmusik in Hit-Qualität, Zitat: Kiviniemis eigene Improvisation nimmt das „La Follia“-Thema („Die Verrücktheit, der Wahnsinn“) wörtlich: Pikant und sehr verrückt behandelt er Harmonien, serviert das Thema mal im Walzer-Takt, mal als schwerfälligen Stampf-Tanz eines Gnoms. Weich kann es klingen wie mit Sahnehäubchen geschmückt oder fesselnd hüpfen wie mit Pfefferkörnern gespickt.
Im November: Verdi Requiem

Am 13. und 14. November wird in St. Martin zum ersten Mal in Idstein die Messa da Requiem von Giuseppe Verdi aufgeführt. Die Idsteiner Kantorei, der Chor St. Martin und der Kammerchor Martinis werden in ökumenischer Zusammenarbeit einstudiert und im Konzert dirigiert von den Kantoren Carsten Koch und Franz Fink.