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Herr Rath (Bischöfliches Ordinariat), Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst, Jürgen Schmitt, Dr. Friedemann Götting-Biwer (IHK) und Katrin Meyer beim Anbringen des EMAS-Gütesiegels.

St. Martin erfolgreich beim Umweltmanagement

Die sechs katholischen Kirchengemeinden des Pastoralen Raumes Niedernhausen-Idsteiner Land in Idstein, Wörsdorf, Niedernhausen, Oberjosbach, Engenhahn und Esch wurden als erster Pastoraler Raum des Bistums Limburg mit dem Umwelt-Gütesiegel der IHK ausgezeichnet.

Zur feierlichen Übergabe des Umwelt-Gütesiegel der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wiesbaden begrüßte Bischof  Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst zahlreiche Vertreter aus den Gemeinden, die sich vor über einem Jahr auf den Weg gemacht haben, ein Umweltmanagementsystem nach den europäischen Richtlinien EMAS III aufzubauen.

Mit viel Engagement haben die Umweltmanagementbeauftragten Jürgen Schmitt und Katrin Meyer von St. Martin Idstein gemeinsam mit ihrem Team aus hauptamtlichen Mitarbeitern und weiteren Ehrenamtlichen überlegt, in welcher Weise sich die Gemeinde St. Martin für die Umwelt und die Erhaltung der Schöpfung einsetzen kann.
Neben der Zusammenstellung umweltrelevanter Daten, beispielsweise Strom-, Wasser- und Papierverbrauch, wurden ehrgeizige Umweltziele formuliert, die künftig erreicht werden sollen.
In den kommenden 2 Jahren soll unter anderem durch umweltgerechtes Verhalten der Heizenergieverbrauch um 25 % im Pfarrhaus und der Kindertagessstätte reduziert werden.


„Durch Ihr Engagement in den Gemeinden setzen Sie ein deutliches Zeichen für einen verantwortlichen Umgang mit der Schöpfung“, sagte Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst im Rahmen der Feierstunde am Montag, 26. April. Der Bischof von Limburg dankte allen Frauen und Männern, die sich im Bereich des Umweltmanagements engagieren. In der Auszeichnung sieht er ein wichtiges Zeichen und eine Einladung an andere Kirchengemeinden, sich dem Prozess des Umweltmanagements anzuschließen.

Auch Dr. Friedemann Götting-Biwer von der IHK Wiesbaden freute sich über das Engagement der Kirchengemeinden im Bereich des Umweltmanagements. Er betonte, dass Umweltschutz und christlicher Glaube gut zusammenpassen.

„Wir sind froh, dass wir uns als Gemeinde entschlossen haben, den Gedanken des Umweltschutzes und der Bewahrung der Schöpfung bewusst in den Blick zu nehmen. Durch ein bewusstes Verhalten und Nachdenken aller Gemeindemitglieder und aller Gruppierungen, kann es gelingen unsere Ziele zu erreichen und viele Ideen zu entwickeln, wie die Schöpfung nachhaltig bewahrt werden kann. Mit der Verleihung des Gütesiegels ist der erfolgreiche Start im Umweltmanagement besiegelt.“, so die beiden Umweltmanagementbeauftragen der Gemeinde.

Im Bild

Fotos: Erich Siebert