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Firmung 2010

Die Firmung wurde mit einem festlichen Gottesdienst gefeiert

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Allgemeine Information zur Firmung

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Münsterschwarzach vom 19. bis 21. März 2010

Ein Bericht von Sophie von Wangeheim

 

Wir machten uns am 19. März 2010 auf den Weg in das Kloster Münsterschwarzach (www.abtei-muensterschwarzach.de), in dem wir Firmlinge ein gemeinsames Wochenende verbringen sollten. Wir waren in der sehr schönen Münsterklause untergebracht. www.abtei-muensterschwarzach.de/ams/gast/muensterklause/index.html
Kaum angekommen sprangen wir aus dem Bus und begaben u ns in ein enthusiastische Jugendvesper mit knapp 100 Jugendlichen. Dort herrscht eine tolle Stimmung, wir sangen geistliche Lieder.
Danach beruhigten wir unsere mittlerweile stark knurrenden Mägen mit einem Abendessen und lernten uns in einer Kennenlernrunde besser kennen und bekamen schon erste Informationen zur Klostergemeinschaft. Danach hieß es ab ins Bett, denn der morgige Tag sollte früh anfangen. Tat er dann auch. Wir mussten kurz vor 6 Uhr aufstehen, um rechtzeitig zum Konventamt (6.15 Uhr) zu kommen.
Anschl. gab es Frühstück und eine Führung durch das Kloster. Wir besichtigten die klostereigene Biogasanlage, Feuerwehr, den, Gemüsegärten, Druckerei (Vier-Türme-Verlag) und den Fair-Trade Laden, im dem wir uns lange aufhielten. Dort waren Produkte aus aller Herrenländer zu finden. Wir sahen auch einen Kurzfilm über das Kloster, in dem Klosterbrüder von ihrem Leben berichten und man konnte sogar einen Blick in die Klausur wagen.
Am Nachmittag, nach dem Mittagsgebet um 12.00 Uhr und dem Mittagessen, nahm sich Bruder Antonius viel Zeit, um sich uns alle mögliche Fragen zu beantworten, unter anderem auch zu aktuellen Ereignissen. Bruder Antonius war sehr offen und beantwortete selbst heikle Fragen.
18.Uhr dann die Vesper, und um 19.35 Uhr die Komplet, das Nachtgebet der Kirche.
Abends ließen wir den Tag mit einem gemeinsamen DVD-Abend ausklingen, bei dem wir „Pilgern auf Französisch“ sahen. Über die Hälfte aller Firmlinge macht sich ja an Ostern und Pfingsten für vier Tage auf den Lahn-Camino-Weg.
Am nächsten Tag besuchten wir um 6.10 Uhr die Virgil und um 9.15 Uhr das Konventamt. Mittags machten wir uns wieder auf den Nachhauseweg.
Alles in allem war es ein sehr lehrreiches, eindrucksvolles, gemeinsames Wochenende, in dem wir einen Einblick in das Leben eines Benediktinermönches bekamen und die Gelegenheit hatten, in eine uns fremde Welt einzutauchen.

Vielen lieben Dank den KatechetInnen
Katja Stork, Johannes Becker-Flügel und Conny Sauerborn-Meiwes



 
Firmvorbereitung mal ganz anders

Die Firmbewerber der katholischen Gemeinde St. Martin Idstein haben in der vergangenen Woche eine eher ungewöhnliche Form der Firmvorbereitung gewagt: Pilgern – sich gemeinsam auf den Weg machen. Im Vorfeld hatten wir uns zweimal zur Vorbereitung getroffen, um zu besprechen, was beim Pilgern wichtig ist. Am 06.04.2010 ging es dann endlich los: Mit dem Reisesegen von Pfarrer Paul im Gepäck starteten wir in Katzenelnbogen unsere erste Etappe.
Angeregt durch Impulse, die wir als Firmbewerber selbst ausgesucht hatten, machten wir uns Gedanken, mal schweigend oder auch im Austausch miteinander. Abgerundet wurde die jeweilige Thematik des Tages in der abendlichen Gesprächsrunde. Dabei wurde uns bewusst, dass Glaube nicht nur in der verbalen Auseinandersetzung stattfindet, sondern auch oder gerade in unserem Miteinander spürbar wird. Ganz konkret wurde dies durch Hilfeleistung untereinander: Proviant aufteilen, Rucksack entlasten, Blasenpflaster spendieren… .
Sonnenstrahlen machten uns das Wandern leicht und ließen und ließen uns das Picknick genießen. Nach vier Tagen und 80 Kilometern erreichten wir müde, aber zufrieden unsere Heimatgemeinde St. Martin.
Helge Blumenroth

Münsterschwarzach

Aufenthalt der Firmlinge im Kloster Münsterschwarzach

Vom 23.-25. April 2010 besuchten wir Firmlinge das Benediktinerkloster Münsterschwarzach bei Würzburg und konnten so Einblicke in das Leben eines Mönches erhalten und uns nochmals über die Entscheidung zur Firmung Gedanken machen.

Da wir den Klosteralltag wirklich am eigenen Leib mit erleben sollten, mussten wir teilweise schon um 5.05 Uhr in der Kirche erscheinen um an den Gebeten der Möche teilzunehmen. Ausschlafen Fehlanzeige...

Das Wochende begann aber erstmal ganz entspannt. Wir kamen am Freitag Nachmittag an und bezogen unsere Zimmer in der überraschend modernen Münsterklause, dem Jugendhaus der Abtei. Das Ganze war ein Selbstversorgerhaus, deswegen fing das erste Küchenteam gleich mit den Vorbereitungen für das Abendbrot an. Vorher hatten wir aber noch die Gelegenheit, Bruder Antonius kennen zu lernen. Dieser begleitete uns auch das restliche Wochenende über, beantwortete stets unsere Fragen und konnte uns so viel  Aufschlussreiches über die klösterliche Welt erzählen.
Nach einer Kennenlernrunde, bei der wir nicht nur uns gegenseitig  sondern auch unsere Betreuer Monika, Stefan und Jörg kennenlernten, neigte der Tag sich schon dem Ende. Deswegen schauten wir als Tagesabschluss noch einen Film, der viel mit dem Weg zu Gott zu tun hatte: "Pilgern auf Französisch". Einge von uns hatten ja bereits  Erfahrungen mit dem Pilgern gemacht. Einige werden sich noch auf den Weg begeben.
Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen. Der Tag begann mit der Morgenhore (5.05 Uhr) und dem Konventamt (6.15 Uhr). Danach hatten wir Zeit zum Frühstücken und für einen Rundgang auf dem wirklich riesigen Klostergelände. Zu dem gehört zum Beispiel auch ein Gymnasium, ein Biokraftwerk und Bäckerei und Metzgerei. Das Kloster versorgt sich nämlich komplett selbst und produziert fast alles selbst. Der Vier Türme Verlag und eine Druckerei sind dort ebenfalls untergebracht.
Wenig später ging es schon wieder in die Abteikirche: Die Mittagshore stand an (12.00 Uhr).
Langsam merkten wir, dass es echt anstrengend sein kann, ständig aufmerksam in der Kirche zu sitzen, besonders weil wir alle nicht sehr viel Schlaf abbekommen hatten.
Aber glücklicherweise hatten wir nach dem selbstgekochten Mittagessen viel Zeit, um uns alleine auf dem Gelände umzusehen und das tolle Wetter zu genießen.
Um 18.00 Uhr begann der nächste Gottesdienst: die Vesper. Insgesamt waren wir an diesem Tag 5-mal im Gottesdienst und es war für alle beeindruckend, wie viel man in einen einzigen Tag stecken kann, wenn man so früh aufsteht. Nach der Komplet (19.35 Uhr) war der Tag nämlich noch nicht zu Ende. Es folgte ein Gespräch mit Bruder Antonius, bei dem wir Fragen stellen konnten, die uns bezüglich des Klosterlebens gekommen waren. Es wurde aber auch z.B. über die aktuellen Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche geredet und Bruder Antonius beantwortete auch solch heikle Fragen sehr offen und ehrlich. Es war für alle ein aufschlussreiches und interessantes Gespräch.
Zum Tagesabschluss wurden ein paar Lieder im hauseigenen Meditationsraum gesungen.
Am nächsten Morgen bereuten einige, nicht früher ins Bett gegangen zu sein. Zwar mussten wir am Sonntag "erst" um 6 Uhr in die Kirche, doch der Schlafmangel machte sich bei manchen schon bemerkbar.
Nachdem wir uns von Bruder Antonius und dem Kloster verabschiedet hatten, ging es mit dem Bus wieder ab nach Idstein.
Für uns alle war es ein Wochenende mit vielen neuen Erfahrungen, die wir so wahrscheinlich nicht wieder erleben werden und bei denen vielleicht manche ein Stück mehr in das Glaubensleben hineingewachsen sind.

Pilgertour im Mai

Unsere Firmpilgertour 2010 Vom 21. bis zum 24. Mai machten wir uns, eine Gruppe von zehn Jugendlichen und zwei Katecheten, auf den Weg, ein Stück vom Jakobsweg entlang zu pilgern. Anders als wir zuerst erwartet hatten, war das Wetter an dem Wochenende wunderschön sonnig und warm – welch ein Glück! Das Laufen an sich war zwar anstrengend, jedoch hatten wir immer wieder Themen zum Nachdenken, -mal allein, mal zu zweit oder auch in kleinen Gruppen.- In der täglichen Mittagspause aßen wir mitgebrachtes Brot und Obst, tauschten uns dann über unsere Gedanken aus. Zudem hat jeder Pilger die Aufgabe bekommen, für jeweils einen Tag einen Impuls vorzubereiten, den derjenige dann entweder morgens, mittags, oder abends in der Gruppe vorgetragen hat. Jedem der vier Tage war ein Thema zugeordnet, auf das sich dieser Impuls bezog. Diese Themen waren: „Wir“, „Ich“, „Jesus“ und „der heilige Geist“. Es war wirklich eine sehr gute Erfahrung, mal aus dem oft so stressigen Alltag heraus zu kommen und über diese vier Themen nachzudenken. Die guten Gespräche in der Gruppe halfen, unseren Bezug zum Glauben zu festigen. Besonders gefallen haben uns auch die intensiven Gespräche in der abendlichen Gruppe, wo wir auch Themen ansprachen, die uns persönlich sehr bewegten und die uns ein Stück der Entscheidung, sich firmen zu lassen und somit auch dem Erwachsenwerden näher zu kommen, geholfen haben. Eines dieser Themen war zum Beispiel der Bezug von Jugendlichen zur und mit der Kirche. Mit ein Paar Blasen an den Füßen und geordneten Gedanken im Kopf, kamen wir dann am Pfingstmontag wieder in Idstein an, wo wir in der Kirche noch einmal einen letzten Rückblick nahmen, bevor wir uns verabschiedeten. Man kann wirklich sagen, dass wir eine Menge Spaß hatten und wir diese Tage noch lange im Gedächtnis haben werden. Wer weiß? Vielleicht hat der ein oder andere im Laufe seines Lebens noch einmal das Vergnügen, eine solche Tour zu wiederholen. Anna Kallehoff