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Mein Verein

Die Zeitung würdigte unter diesem Titel in einer Reihe von Interviews Persönlichkeiten und ihren Einsatz für einen Verein.

Dr. Gerhard Friedel, Gründungsmitglied des Förderkreises Kirchenmusik: „Aus Liebe zur Kirchenmusik im Allgemeinen und zur Chormusik im Speziellen sowie aus der Begeisterung für Werke von Johann Sebastian Bach, von Felix Mendelssohn-Bartholdy, von Johannes Brahms oder Giuseppe Verdi, war es für mich ganz selbstverständlich, mich im Förderkreis Kirchenmusik zu engagieren."

Bildunterschrift rechts:
Die beiden Idsteiner Kantoren Franz Fink von St. Martin (links) und Carsten Koch von der Unionskirchengemeinde an der Orgel der Unionskirche. Fotos:wita / Martin Fromme

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Konzerte 2009

Im Jahr 2009 wird die Idsteiner Kantorei für „Carmina burana" von Carl Orff und das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach gefördert, die Chöre von St. Martin erhalten substanzielle Unterstützung für die anspruchsvolle Matthäuspassion von Bach, die sechs Solisten und zwei Orchester verlangt. Der Verein überwies 1.500 Euro, die Choristen danken herzlich.

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Engagement für europäisches Kulturerbe

 

Förderkreis sammelt Geld zur Unterstützung der kirchenmusikalischen Konzerte in Idstein


Aus der Idsteiner Zeitung vom 06.10.2008

IDSTEIN Wer Mitglied eines Fördervereins ist, zeigt starkes bürgerschaftliches Engagement, denn eigenen Nutzen ziehen die Förderer meistens nicht aus ihren Spenden.

Der Förderkreis Kirchenmusik in Idstein ist ein solcher Verein, dessen Ziel und Inhalt es ist, Geld zu sammeln, um Konzerte der beiden Idsteiner Chöre an der evangelischen Unionskirche und der katholischen Kirche St. Martin zu finanzieren.      

Von Beke Heeren-Pradt

Große Oratorien mit umfangreichem Orchester und professionellen Gesangssolisten, wie sie die Idsteiner Kantorei seit ihrem Bestehen, das heißt seit 36 Jahren, regelmäßig aufführt, sind nicht finanzierbar allein aus Eintrittsgeldern. Je nach Umfang und Qualität des Orchesters und der Solisten können nur etwa 60 Prozent der Kosten eines solchen Konzertes aus dem Kartenverkauf finanziert werden. Der Rest muss aus anderen Quellen fließen. Da gibt es Zuschüsse von der Kirchengemeinde, von der Landeskirche, aus dem Kulturetat der Stadt. In Idstein gibt es seit 36 Jahren, genauso lange wie die Kantorei, den Förderkreis Kirchenmusik.

134 Mitglieder zählt der Verein mittlerweile, viele sind aktiv auch in der Kantorei oder im Chor St. Martin. Denn seit dem Jahre 2003 ist der Förderverein ökumenisch ausgerichtet. Er fördert nicht nur die Konzerte der Idsteiner Kantorei, zu welchem Zweck er ursprünglich gegründet worden war, sondern auch jene des Chores von St. Martin.

Gut 70 000 Euro sind in den vergangenen 36 Jahren insgesamt für Förderzwecke vom Verein gesammelt und ausgegeben worden, hauptsächlich aus den Mitgliedsbeiträgen, aber auch aus Einzelspenden.

Aber es sind nicht nur aktiv Musik treibende Menschen Mitglieder im Verein. Auch lediglich „Zuhörende" - Freunde guter Kirchenmusik, denen es wichtig ist, dass in einer Kleinstadt wie Idstein ein reges und anspruchsvolles kirchenmusikalisches Konzertleben besteht, haben eine Mitgliedschaft.

„Wir sind selbstverständlich offen für alle", sagt der im Frühsommer wiedergewählte Vorsitzende Dr. Tilman Westhaus. Jedes neue Mitglied eröffne mit seinem Beitrag erweiterte Möglichkeiten der Förderung.

Engen Kontakt pflegt der Verein zu den beiden Idsteiner Kantoren Carsten Koch von der evangelischen Unionskirchengemeinde und Franz Fink von der katholischen Gemeinde St. Martin. Denn es ist ihre Arbeit, die im Zentrum des Vereins steht, die musikalische Arbeit an Werken, die mit den Idsteiner Chören aufgeführt werden. Regelmäßig berichten die Kantoren über ihre Projekte. Der Verein errechnet, mit wie viel Geld er die Konzerte bezuschussen kann.

Für Dr. Gerhard Friedel, Kassenwart und langjähriger Vorsitzender des Förderkreises und als Gründungsmitglied ein Mann der ersten Stunde, war das Engagement für den Förderkreis eine logische Konsequenz seines Engagements in der Idsteiner Kantorei. „Mit der Förderung der Kirchenmusik setzen wir uns ein für einen großen und wichtigen Teil des europäischen Kulturerbes." Eines Kulturerbes, dessen Erdung in der Breite der Gesellschaft nur über bürgerschaftliches Engagement in einem Verein wie dem Förderkreis möglich ist.