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Mozart-Porträt, datiert um 1783,
vom damaligen Wiener Hofmaler Joseph Hickel angefertigt.
Das kürzlich (Meldung im "Telegraph", London,
am 16. März 2008) entdeckte Porträt ist eines der wenigen
authentischen Abbilder von Mozart.

Quiz zu MOZART-MESSEN

 

Das Konzertprojekt 2008 für den Chor St. Martin und die Martinis:

 

W.A. Mozart  Große Messe in c-moll  KV 427

 

Es ist eine groß angelegte Messe - im Gegensatz zur Missa brevis, die sich kurz fasst -, ein einzigartiges Werk nicht nur im Schaffen Mozarts, unvollendet, aber mit vollendeter Musik, überragend wie ein Dom.

Das Konzert wurde anerkannt als Große Musik, die zur Feier wird. 

 

Die Beschäftigung mit Fakten um Mozarts Messen und dem falschen Bild, das wir uns von ihm machen, kann nach wie vor Spaß machen. Die Quiz-Idee entstand in der Fastnachtszeit 2007, als es galt, die Passionsmusik MEMBRA JESU NOSTRI von Dieterich Buxtehude am 11. März im Buxtehude-Jahr anzukündigen. So entstand ein Quiz, nicht tierisch ernst zu nehmen. Es wurde inzwischen aufgelöst.

Dort nachzuschauen hilft bei Zweifeln an den folgenden Aussagen, denn:

ein Aprilscherz wurde am 1. April 2008 in ihnen versteckt. 

 
Behauptungen, die vielleicht unglaublich klingen, zu Messkompositionen von Mozart und den Ausführenden, - richtig oder falsch, das gilt es zu entscheiden. Anlass ist die für Kenner des Kantors Franz Fink erstaunliche Tatsache, dass in St. Martin zwischen Pfingsten 2007 und Mai 2008 drei (!) Messen von Mozart aufgeführt werden, zwei im Gottesdienst, eine im Konzert.

 

Damit sind wir schon mittendrin, denn die erste Behauptung lautet:

 

Der Mann mag keinen Mozart.

 

AMADEUS war die Vorverkaufsstelle im „Schiefen" oder „Blauen" Fachwerkhaus neben dem Rathaus.

 

Amadeus ist der 2. Taufname von Mozart.

 

Der Chor St. Martin und die Martinis haben im Mozart-Jahr 2006 kein Stück
von Mozart gesungen.

 

Die Missa brevis in d-moll, aufgeführt am Pfingstsonntag 2007, schrieb er mit noch nicht ganz dreizehn Jahren.

 

Sie ist durchweg in moll gehalten, selbst der Schlussakkord.

 

Die Missa brevis in C-Dur, die im Gottesdienst zur Kirchweih am 7. Oktober 2007 musiziert wurde, trägt den Beinamen „Spatzenmesse", weil im Sanctus (Heilig) vor den Menschenstimmen erst die Geigen Spatzen imitieren:

tschilp tschilp Ple - - - - -ni sunt coe --li et terra (voll sind Himmel und Erde)

tschilp tschilp tschillp pleni sunt glo -ria      tua.   (voll sind sie von deiner Ehre).

Osanna in excelsis (Hosianna in den Höhen).

 

Holger Pusinelli ließ seine Geige tschilpen.

 

Er war am 18. Mai Konzertmeister der Kammerphilharmonie Rhein-Main, die er 1987 gründete.

 

Das Orchester hat sich bewährt in „The Company of Heaven" von Benjamin Britten und dem Requiem von John Rutter (2001) und im Magnificat von Rutter (2006).
 

Mozart betonte in der Spatzenmesse viele Worte gegen den Takt, oft vorgezogen gegenüber der Erwartung.

 

Die Soli, die für Knaben vorgesehen waren, wurden von Chormitgliedern gesungen.

 

Die Große Messe in c-moll hat Mozart nicht vollendet, und dennoch ist sie eins der „vollendetsten" Chorwerke überhaupt.

 

Er schrieb auf die 1. Seite der Partitur über die Noten:

K(yrie) di Wolfgango Amadeo Mozart.

 

Mozart schrieb die Messe aus eigenem Antrieb, weder im Auftrag der Kirche noch dem eines anonymen mysteriösen Auftraggebers wie beim „Requiem".   

 

Das Konzert wurde bereits im Oktober 2007 in einer Vorschau von Veranstaltungen erwähnt mit einer Anfangszeit von 8 Uhr.

 

Das Konzert wurde im März 2008 in einer Vorschau angekündigt mit dem Komponisten Johann Sebastian Bach.

 

Außer der Messe wird im Konzert die Sinfonie g-moll KV 550 musiziert.

 

Vielleicht machen wir uns ein falsches Bild von Mozart, jedenfalls wenn wir ihn uns so vorstellen, wie Barbara Krafft ihn 1819 gemalt hat, ohne ihn je gesehen zu haben, 28 Jahre nach seinem Tod, und wie er die gängigsten Bücher über Mozart ziert, von Einstein oder Hildesheimer, mal nach rechts, mal nach links blickend, - und die Mozartkugeln. 

Der Telegraph, London, meldete:

"New Wolfgang Amadeus Mozart portrait found

By Stephen Adams

Last Updated: 2:36am GMT 16/03/2008"

 

Dieses Bild entstand in dem Jahr, in dem die Große Messe vermutlich aufgeführt wurde. (Ob überhaupt, und wenn ja, in welchem Umfang - von Qualität ganz zu schweigen, - darüber gehen die Spekulationen auseinander.
Was das „falsche Bild" betrifft: auch hier gibt es eine erstaunliche Parallele zu Buxtehude .)

 

Beide Sopranistinnen werden in der Messe virtuose Arien singen. Mozart hat an die Stimmen seiner „frisch angetrauten" Frau Constanze und ihrer Schwester Aloisia gedacht.

 

Katia Plaschka wirkte in der Unionskirche, Idstein, im Händel-Konzert 2003 mit dem Chor St. Martin und den Martinis mit, Utrechter Te Deum und Jubilate.

 

Sie sang in dem Konzert solistisch ein Gloria von Händel, das 1999 aufgefunden wurde.

 

Sie sang 2004 in Idstein im Weihnachtsoratorium von J.S. Bach und 2007 in  „Membra Jesu nostri" von Dieterich Buxtehude.

 

Sie ist Sopranistin im Konzert am Palmsonntag 2009, 5. April, Matthäuspassion von Bach.

 

Elisabeth Scholl ist die Schwester des weltbekannten Altus (Countertenor) Andreas Scholl.

 

Sie war das erste Mädchen, das bei den Kiedricher Chorbuben mitsingen durfte.

"Das erste Mädchen bei den Kiedricher Chorbuben" - unter dieser Überschrift erschien am 5. März 2009 ein Artikel von Angelika Eder in der Allgemeinen Zeitung.

 

Bedingung dafür war, dass sie aussah wie ein Junge.

 

Elisabeth und Andreas Scholl sangen in St. Martin Idstein 1998 in der Matthäuspassion von J.S. Bach.

 

Der Tenor Christoph Claßen sang in St. Martin den Evangelisten im Weihnachtsoratorium 2004.

 

Wir waren alle gespannt, denn eigentlich ist er nicht Sänger, sondern Tonmeister, bekannt für Aufnahmen mit Daniel Barenboim:

 

  • Christoph Classen (producer), Eberhard Sengpiel, Tobias Lehmann (engineers), Daniel Barenboim (conductor), Jane Eaglen, Thomas Hampson, Waltraud Meier, Rene Pape, Peter Seiffert, the Chor der Deutschen Staatsoper Berlin & the Staatskapelle Berlin for Wagner: Tannhauser (2003)

 

Er sang erneut in Musik von Bach unter dem Motto „Zeit und Ewigkeit" mit den Martinis die Kantate Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit, 2005.

 

Der Bassist Wolfgang Weiß hat seit 1997 einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt und ist ein gefragter Solist für große Oratorien.

 

Er singt zum ersten Mal in St. Martin.

 

Seit 1996 singen die Martinis, der Chor junger Erwachsener, das Konzert meist als ein gemeinsamer Chor mit dem Chor St. Martin.

 

In einer Konzertankündigung wurden die beiden Chöre zu „St. Martin's Kantorei" zusammengezogen.

 

Am Rosenmontag 2008 war Chorprobe für Tenor und Bass von Chor St. Martin + Martinis.

 

Die Martinis singen regelmäßig am Aschermittwoch morgens um 8 Uhr und probten dafür auch am Fastnachtsdienstag.

 

Die Martinis waren bei der Messe vor dem Weltjugendtag 2005 mit Bischof Franz Kamphaus in Limburg Teil des Limburger Domchors.

 

Am 25. November 2007 sangen Vater und Mutter, Tochter und drei Söhne einer Familie Musik von Arvo Pärt.

 

Es gibt Chormitglieder, die im Rheingau leben.

 

Es gibt Chormitglieder, die im Westerwald leben.

 

Giora Feidman, der weltbekannte Klarinettist und Brücke-Preisträger 2005, und sein Duopartner an der Orgel Matthias Eisenberg musizieren am 14. November 2008.

 

Brücke-Preisträger 2007 war der Komponist Arvo Pärt.

 

Günter Grass hat den Preis 2006 nicht angenommen.