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Karfreitag und Ostern 2006 in Musik

Das Leiden und Sterben Jesu wird am Karfreitag betrachtet, und zu Ostern seine Auferstehung gefeiert. Da sind die musikalischen Gruppen von

St. Martin regelmäßig im Einsatz, denn Musik führt etwas näher an diese Geheimnisse heran, als Worte allein es können.

O crux ave, spes unica

 

Im Gottesdienst zum vierten Fastensonntag 2006, am 26. März, musizierten der 

Chor St. Martin und Streicher der Capella Lignea, geleitet von Kantor Franz Fink

Teile der „Missa Inventionis Sanctae Crucis“ von Johann Caspar Ferdinand Fischer. 

 

Das Heilige Kreuz, ihr Thema (S. Crux), steht am Karfreitag, dem 14. April, im Mittelpunkt der Liturgie, die um 15 Uhr beginnt, zur Todesstunde Jesu.  

 

Der Chor singt unbegleitet. 

Die gesprochene Passion wird vertieft durch Choräle aus der Matthäuspassion von

J.S. Bach. Zur Kreuzverehrung erklingt Musik der Renaissance von Palestrina und Giovanni Croce. Kompositionen des 20. Jahrhunderts in deutscher Sprache von

K. Fink, dem Vater des Kantors (Dein Kreuz, o Herr, wollen tiefgeneigt wir verehren), und H. Chr. Berg, einem seiner Lehrer (Christus ist für uns gehorsam geworden), wurden eigens für die Liturgie geschrieben. 

 

„O crux ave, spes unica", lauten die Worte, die Palestrina vertonte,

„Sei gegrüßt, o Kreuz, einzigartige Hoffnung".

 

„O vos omnes" beginnt ein Stück von Croce auf Worte, die in den Klageliedern des Propheten Jereremia zu finden sind, Erstes Lied, Vers 12. „Ihr alle, die ihr des Weges zieht, schaut doch und seht, ob ein Schmerz ist wie mein Schmerz". In der Probe klagten die Sänger über die Anstrengung und den langen Atem, den das Werk erfordert, dazu sagte Franz Fink: Musik mit solchen Inhalten  muß  eine Grenzerfahrung sein.  

 

Halleluja zu Ostern, Magnificat zu Pfingsten

 

Der Chor St. Martin wirkt auch in der Feier der Osternacht mit, um dem Osterjubel nachdrücklich Ausdruck zu verleihen, dafür bereichert durch den Glanz einer Trompete und erstmals auch der neuen Orgel

Am 15. April versammelt sich die Gemeinde um 21 Uhr im Pfarrhof um das Osterfeuer und bedenkt in Lesungen das Werk Gottes, beginnend mit der Schöpfung und dem Auszug aus Ägypten. Die Osterkerze wird bereitet und in die dunkle Kirche getragen, die sich erhellt, wenn jeder das Licht weitergibt an seinen Nachbarn. Das Halleluja erklingt dies Jahr in der berühmten Fassung von Georg Friedrich Händel aus dem Oratorium „Der Messias". 

 

Die Martinis sorgen für österliches Feuer im Hochamt am 16. April, 10:15 Uhr. 

 

Hauptwerk im Chorkonzert 2006 am Pfingstmontag, 5. Juni, 19 Uhr, ist das Magnificat, das John Rutter 1990 komponierte. Der Chor St. Martin singt es wieder gemeinsam mit den Martinis, wie schon in einem Benefizkonzert für unicef 1996.