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Orgelquadrophonie

Im dritten Festkonzert an der neuen Mebold-Orgel ist am Sonntag, dem 5. Februar, 17 Uhr, in St. Martin (Idstein) eine Rarität zu erleben: Orgelquadrophonie, vier Orgeln in den Ecken eines Raumes, die zusammen klingen!

 

Der geradlinige Bau mit dem großen „Rund hinter dem Altar“ bietet den geeigneten Raum dafür. Drei Orgeln stehen dort zur Zeit, eine vierte bringt in guter ökumenischer Zusammenarbeit Carsten Koch hinzu, Kantor an der Idsteiner Unionskirche und einer der vier Organisten. Die anderen sind Franz Fink, Kantor von St. Martin, Bjanka Ehry und Helga Lebertz. Die Musiker verstehen sich gut und sind experimentierfreudig genug, sich auf weitgehend unbekannte Musik einzulassen. Es gibt Werke, die eigens für mehrere Orgeln komponiert wurden, und andere, die wie geistreiche Gespräche aufgebaut sind und sich dazu eignen, auf mehrere „Rollen“ verteilt zu werden, „Werke von J. Blanco, P.D. de Bergamo, M. Müller, P. Valle, W.A. Mozart“, - da sind auch die Zuhörer ermuntert, Neues zu hören.

 

Nur in diesem Konzert kommen die drei Orgeln in St. Martin miteinander ins Gespräch, denn nach der Einweihung der „Großen“, der neuen Mebold-Orgel, kann die „Mittlere“, ein Orgelpositiv, das 2003-2006 als Hauptorgel in St. Martin diente, zurückkehren zu Frau Viktoria Fink, der Mutter des Kantors, die es der Gemeinde großzügig leihweise zur Verfügung gestellt hat. Die „Kleine“, eine Truhenorgel von D. Prib (Prag), Dauerleihgabe von Franz Fink, ist in der Region als Continuo-Instrument bestens bekannt und begleitete bereits in den Domen von Limburg und Frankfurt 2003 Christoph Prégardien in den ausdrucksstarken Rezitativen der Johannespassion.

 

Ausstellung im Foyer

Eine begleitende Ausstellung zeigt Bilder zum Orgelbau sowohl der Mebold-Orgel als auch ihrer Vorgängerin, Walcker, 1974. Außerdem ist die eindrucksvolle Innensanierung der Kirche (2003) nachzuerleben, insbesondere der große Einsatz freiwilliger Helfer, der das Projekt finanziell tragbar machte nach dem Motto in der Orgelfestschrift: „Eine Gemeinde packt an“. Weitere Dokumente sind der lebendigen Kirchenmusik in St. Martin gewidmet. Dabei fallen die Konzerte besonders ins Auge, doch sind sie für alle musikalischen Gruppen die Ausnahme. Wichtigste Aufgabe ist für den Chor St. Martin, die Martinis, den Kinderchor, die Capella Lignea, das Jugendorchester und die neue Orgel die Verkündigung im Gottesdienst.

 

Weitere Termine für Musikliebhaber

Am Sonntag, 26. März, 10:15 Uhr, singt der Chor St. Martin, begleitet von Streichern der Capella Lignea, unter anderem Teile der Missa Inventionis S. Crucis von J.C.F. Fischer in einer Messe zur Fastenzeit.

 

Die weiteren Konzert-Termine in Kurzform:

 

5. Juni 2006, 17:00

St. Martin, Idstein

Chorkonzert am Pfingstmontag

John Rutter: Magnificat

Martinis und Chor St. Martin

Leitung: Franz Fink

 

19. November 2006, 17:00

St. Martin, Idstein

Chorkonzert der Mädchenkantorei am Dom zu Limburg

Leitung: Markus Melchiori

Orgel: Franz Fink