Projekt Kirchenmusik aus England

Kantor Franz Fink hatte im Jahr 2005 den Chor St. Martin, die Martinis und den Kinderchor für Chormusik aus England begeistert, die im Laufe des Jahres einstudiert und sinnvoll in Gottesdiensten eingesetzt wurde: in der Fastenzeit, in der Osternacht, zu Pfingsten im ökumenischen Gottesdienst in der Unionskirche, im Sonntagsgottesdienst vor den Ferien und in den „Tagen der Begegnung" vor dem Weltjugendtag.

2005

Aus England stammt der Komponist Graham Waterhouse, der der Gemeinde seit längerem persönlich verbunden ist. Er stellte am 9. April 2005 Werke für Orgel und für Cello vor und führte in seine Komposition des Psalms 121 ein, Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. (Das Werk für Chor und Orgel ist noch nicht erklungen. Ein Wochenend-Workshop mit dem Komponisten selbst an der Orgel - denn der Orgelpart ist ausgesprochen fordernd - ist eine Wunschvorstellung.

Am 5. August 2005 gab Graham Waterhouse zu Ehren von Pfarrer Klaus Schmidt ein Sinfoniekonzert, in dessen Mittelpunkt sein Konzert für Cello und Kammerorchester stand.  

Im gemeinsamen Konzert aller Chöre in St. Martin klang es am 9. Oktober 2005 wie in einer englischen Kathedrale, in weitgespannten Überblick über vier Jahrhunderte Chortradition. 

Selbst die Jüngsten im Kinderchor bemühten sich um die Zungenbrecher der Sprache und waren konzentriert bei der Sache. Die Martinis sangen das Gloria von Stanford, wie schon zuvor im Gottesdienst mit Bischof Franz Kamphaus am 15. August in Limburg vor 7000 Weltjugendtagspilgern mit dem Limburger Domchor. Jeder noch so kurze Chorsatz hatte seinen eigenen Charakter, manche boten sogar eine dramatische Entwicklung. Textgrundlage sind die großen „Gesänge" der Bibel wie die Psalmen, der Ausruf Davids bei der Eröffnung des Tempels („Thine, o Lord, is the greatness"), das „Magnificat" der Maria, das „Nunc dimittis" des Simeon.

Ein gemeinsamer Geist („sp’rit") durchweht die Musik: die selbstverständliche Verherrlichung von Gottes königlicher Majestät. Das englische „Glory" strahlt mehr Glanz aus als das entsprechende deutsche Wort „Ehre", das wurde für Sänger und Hörer erfahrbar. Zum Abschluß vereinigten sich alle Chöre und die „Gemeinde" zum großen Dank „Now thank we all our God" auf die Melodie von „Nun danket alle Gott".

 

Mit diesem gemeinsamen Lied, gesungen von der ganzen Kirche in deutscher Sprache, wurde Pfarrer Jürgen Paul am 30. Oktober 2005 in sein Amt eingeführt.

Chorkonzert am 9. Oktober 2005 mit allen Chören
2006

Im Chorkonzert 2006 erklang am Pfingstmontag, 5. Juni, das Magnificat von John Rutter neben weiteren Werken, die seine schöpferische Vielfalt zeigten.

 

Im Herbst 2006 reisten die Martinis und der Chor St. Martin nach England, um an Ort und Stelle dem Geist britischer Kathedral-Musik näher zu kommen.

2007

Am 17. September 2006 stellte Graham Waterhouse in einem Gesprächskonzert Orgel- und Cello-Musik und eine neue Komposition für Orgel und Cembalo (und Kanon-singende Zuhörer) vor.

2008

Im Jahr 2007 starb der Vater von Graham Waterhouse, der weltweit bekannte Fagottist und Musikwissenschaftler William Waterhouse. Sein Sohn schrieb ihm zu Ehren eine Missa brevis. Sie wurde am 12. Januar 2008 von einem Offenen Chor ausprobiert, fand Gefallen, doch sie kam noch nicht zur Aufführungsreife, - da ist ein weiterer Wunsch offen.

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CHORMUSIK AUS ENGLAND am 9. Oktober 2005
Foto: Peter Piaskowski
Zum „Evensong" nach England

... so überschrieb die Idsteiner Zeitung ihren Artikel über die Chorfahrt in den Herbstferien 2006 zu englischer Kathedralmusik.

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Orgel-Festkonzert

Am 17. September 2006 setzte der englische Musiker Graham Waterhouse die Reihe der Orgel-Festkonzerte an der Mebold-Orgel fort.

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Chorkonzert 2006

Am Pfingstmontag sangen der Chor St. Martin und die Martinis das Magnificat von John Rutter.

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Chorkonzert 2005

Der Chor St. Martin, die Martinis und der Kinderchor sangen am 9. Oktober 2005 Englische  Kirchenmusik aus sechs Jahrhunderten. Die Ankündigung erläutert die Bedeutung der Chormusik aus England.

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